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Schadstoffmessung: Asbest

In Altbauten aus den 1950er bis 1990er Jahren wurden in und an Gebäuden etliche Werkstoffe verbaut, die nach heutigem Kenntnisstand krebserzeugend, fortpflanzungsgefährdend, fruchtschädigend usw. eingestuft werden. Sowohl beim Haus- oder Wohnungskauf, aber auch bei einer Renovierung oder Sanierung lauern versteckte Gefahren. 

Abgehängte Decken, Dachschrägen sowie deren Verkleidungen, in Fußböden, Anstrichen, Klebern und Farben bergen Gefahren.

Gesundheitsgefahren gehen nicht nur bei der Nutzung aus.

Insbesondere bei Renovierungs- und Umbauarbeiten können erhebliche Mengen freigesetzt werden, wenn die Arbeiten nicht fachgerecht ausgeführt werden. Der Laie ist oftmals mit dem vorgefundenen überfordert.

Hier kann fachliche Kompetenz durch eine professionelle Schadstoffmessung, Gutachten-Erstellung und eventuelle Sanierungsberatung helfen.

Asbest – die unterschätzte Gefahr

In vielen Häusern aus der Nachkriegszeit schlummern in Bodenbelägen, Dämmplatten, Klebern, Rohren, Nachtspeicheröfen und Bädern große Mengen von Asbest. Die Bewohner ahnen meist gar nichts von dem krebserregenden Material in ihren 4 Wänden.

Diese Häuser machen gerade einen Generationenwechsel durch. Bei der Renovierung erleben viele Hausbesitzer nun eine böse Überraschung – finanziell und gesundheitlich.

Zwischen 1950 und 1990 wurde Asbest in vielen Häusern verbaut . Das Material war damals heiß begehrt, immerhin hatte es viele Vorteile: feuerfest, leicht, vielseitig zu bearbeiten, elastisch und zugfest und fast unkaputtbar. Mindestens 60 Prozent dieser alten Häuser, laut Expertenschätzung, sind mit Asbest belastet. Ist es in gebundener Form und ist es unbeschädigt, macht es erst einmal keine Probleme. Probleme entstehen erst, wenn die Materialien entfernt und durch neue ersetzt werden sollen. Denn beim Ausbau setzt das Asbest durch Brechen gefährliche Fasern frei.

Asbest ist gefährlich?

Asbest ist seit 1993 verboten. Werden die freigesetzten Fasern eingeatmet, dringen sie tief in die Lunge ein und setzen sich dort fest. Viele Arbeiter, die zwischen den 50er und 90er Jahren Asbest verbaut haben, sind Jahre später schwer erkrankt: An Asbestose, Lungenkrebs, Rippenfelltumoren. Heute – über 30 Jahre nach dem Verbot – erkranken allein in Deutschland jährlich 3.500 Menschen neu.

Worin ist Asbest enthalten?

Schon vor dem Verbot von Asbest war die Gefährlichkeit bekannt. Daher weiß auch kaum jemand noch, wie asbesthaltige Produkte aussehen. Besonders häufig sind sie zu finden in: 

  • Nachtspeicheröfen
  • Fensterbänken
  • Dächern
  • Fliesenkleber
  • Blumenkübeln
  • Vinyl-Platten
  • Flexplatten
  • Rohren

Ich als Bausachverständiger kann Materialproben nehmen und an Prüfinstitute schicken.

Die Renovierung sollte nur vom Fachmann durchgeführt werden.

Niemals sollten sie die asbesthaltigen Materialien selbst ausbauen! Zwar ist Asbest immer auch in der Umwelt vorhanden. Läuft man beispielsweise durch die Stadt, herrscht dort eine Konzentration von bis zu 500 Fasern pro Kubikmeter Luft. Bei einer Asbestsanierung werden allerdings Millionen von Fasern pro Kubikmeter Luft frei, diese atmet man ohne entsprechende Schutzmaßnahmen ein. Außerdem muss Asbest auch fachgerecht entsorgt werden. Ohne Nachweis machen Sie sich strafbar! Ich als Baugutachter begleite und überwache solche Asbestsanierungen für Sie.

Im Vorfeld werden die Schutzmaßnahmen und die lückenlose Dokumentation festgelegt. Auch die abschließende Feinreinigung und Freimessung wird begleitet oder eigenständig durchgeführt.

Asbest – Finanzielles Risiko. So schützen Sie sich!

Nicht nur gesundheitlich – auch finanziell kann Asbest für sie zum Problem werden. Daher ist die Ausgabe einer Objektbegehung durch einen geschulten Sachverständigen als Investition in ihre Zukunft zu sehen.